Krankheit und Tod

Krankensalbung

tl_files/Moderatoren/bilder/Krankheit_tod.jpgDie Krankensalbung ist eines der sieben Sakramente. (Volkstümlich wird sie häufig noch "Letzte Ölung" genannt, da sie lange Zeit nur Sterbenden gespendet wurde.)

Auch heute ist es manchmal noch so, dass die Krankensalbung als "Vorstufe zum Sterben" angesehen wird. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die Krankensalbung soll eigentlich eine Stärkung und Ermutigung darstellen und in schwerer Krankheit sowie bei schweren psychischen oder geistlichen Belastungen Erleichterung und Hoffnung spenden. Sie ist ein Symbol für Kranke, für deren innere und äußere Heilung gebetet wird. Der Kranke vertraut sich Gott mit allen Schmerzen, Beschwerden, Sorgen und Nöten an. Gott gibt ihm neue Kraft, die Krankheit zu tragen und vergibt durch die Krankensalbung auch alle Schuld.

Die Krankensalbung kann in jedem Lebensalter von jedem getauften Katholiken empfangen werden - dies nicht nur in akuter Lebensgefahr. Die Salbung kann mehrfach im Leben, auch mehrmals während einer schweren Krankheit empfangen werden.

Bei der Krankensalbung wird reines Olivenöl verwendet, welches normalerweise bei der jährlichen Chrisammesse in der Kathedrale  vom Bischof geweiht und dann in den Pfarreien verteilt wird. 
Der Priester betet für den Kranken und legt ihm dabei schweigend die Hände auf. Danach salbt er seine Stirn und seine Hände  mit "Krankenöl", um den Beistand und die Gnade Gottes zu erbitten sowie auch die Befreiung des Kranken von den Sünden zu erwirken.

Beerdigung

tl_files/Moderatoren/bilder/Krankheit_tod2.jpgNicht nur die eigene Sterblichkeit - auch der Tod nahestehender und geliebter Menschen berührt uns persönlich und kann manchen Angst machen. Aber wir glauben an die Auferstehung der Toten. Wenn wir Christen das bekennen, dann trägt uns der Glaube, dass Jesus Christus von Gott auferweckt wurde. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort, Gott ist das Leben.

Für die Planung der Beerdigung und weitere Koordinationen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit dem  Zivilstandsamt der Gemeinde Gais

Für die seelsorgliche Begleitung nehmen Sie bitte Kontakt mit der Pfarrei auf. Gerne ist ein/e SeelsorgerIn der Pfarrei an Ihrer Seite, hört zu und wird Sie begleiten.

Das Zivilstandsamt bespricht mit Ihnen die Formalitäten und, nach Rücksprache mit dem Pfarreibeauftragten, Datum/Zeit für die Abdankung (Gottesdienst) und Beisetzung. 

Bitte nehmen Sie danach möglichst direkt mit dem Pfarreisekretariat ihrer Pfarrei Kontakt auf.

Wir wünschen Ihnen, den Angehörigen und allen gute Begleitung, Trost und Hoffnung aus dem Glauben an die Auferstehung, die uns verbindet.