Firmung

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Die Firmung wird bei uns immer mehr als das Sakrament der religiösen Reife verstanden. Sie begleitet den Jugendlichen auf dem Weg des Erwachsenwerdens und bezeichnet eine bedeutende Station der Glaubensentscheidung.

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche. Ursprünglich war die Firmung noch fester Bestandteil eines einzigen Aufnahmeritus in die Kirche, in dessen Zentrum drei Zeichenhandlungen standen: Eintauchen in das Wasser (Taufe), Handauflegung durch den Bischof (Firmung) und das eucharistische Mahl (Kommunion). Mit dem Auseinanderfallen der einen Aufnahmefeier in drei Stationen zur Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft veränderte sich auch die Bedeutung der einzelnen Schritte, die jeweils ein eigenes Profil gewannen.

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In unserem Bistum St. Gallen wird die Firmung nach dem seelsorgerlichen Konzept der "Firmung ab 18" gespendet. Das beinhaltet einen längeren Firmweg als Vorbereitung  auf dieses Sakrament. Dabei wird grosser Wert auf die Freiwilligkeit der Entscheidung gelegt.

Der Firmgottesdienst ist eine Eucharistiefeier mit dem  Bischof oder dem von ihm beauftragten Firmspender. Wie bei den anderen Sakramenten auch, gewinnt die Feier der Firmung eine besondere Aussagekraft durch vier Zeichenhandlungen: Die Handauflegung, die Salbung mit Chrisam (Die Salbung bei den christlichen Sakramenten bedeutet eine besondere Beauftragung und Stärkung von Gott her: Jeder Christ trägt Verantwortung für seine Gemeinschaft) und die Besiegelung. Gott bestätigt sein Geschenk und der Firmling besiegelt sein Ja im Glauben.

 

Die verantwortliche Kontaktperson für die Firmvorbereitung und den überpfarreilichen Firmweg informiert durch einen persönlichen Brief und Hinweise im Pfarreiforum. Das Pfarramt steht ebenfalls für Informationen zur Verfügung.